Kooperation mit SOS-Kinderdorf

Lidl Schweiz spendet im Jahr 2015 1 Franken pro verkauftes Chlaussäckli an SOS-Kinderdorf. Lidl Schweiz unterstützt dadurch das SOS-Kinderdorf Quthing in Lesotho im südlichen Afrika mit mindestens 20.000 Franken und hilft so Kindern in Not.

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Lidl Schweiz hilft

Mit der Chlaussäckli-Aktion im Dezember 2015 unterstützen wir das SOS-Kinderdorf-Projekt in Quthing, Lesotho. Pro verkauftes Chlaussäckli - welche von der Bildungsstätte Sommeri (TG) abgepackt werden - spendet Lidl Schweiz 1 Franken an das SOS-Kinderdorf in Lesotho. Kunden ermöglichen mit dem Kauf des Chlaussäckli zwei Mahlzeiten für Not leidende Kinder in Quthing. Als Charity-Partner von SOS-Kinderdorf garantieren wir eine Spendensumme von mindestens 20.000 Franken.

Darum ein Projekt in Lesotho

Das Königreich Lesotho ist eine Enklave in Südafrika. Eine hohe HIV/Aids-Verbreitung hat in diesem kleinen Land zu einer grossen Zahl von Aidswaisen geführt. Unterernährung und mangelhafter Zugang zu sauberem Trinkwasser sorgen für eine hohe Krankheitsrate. Aus Armut und Arbeitslosigkeit wer­den zudem viele Kinder vernachlässigt.

SOS-Kinderdorf Quthing

Die Organisation SOS-Kinderdorf setzt sich in Lesotho seit den 80er Jahren für die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in Not ein.

Ziel des Engagements

Kinder ohne elterliche Fürsorge erhalten ein behütetes Zuhause. Familien bekommen Hilfestellung, um ihnen ein Auskommen für sich und ihre Kinder zu ermöglichen und so die Ver­nachlässigung von Kindern und das Auseinanderbrechen von Familien zu verhindern.

Strategie

Die Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz führt zusammen mit den örtlichen Regierungen und lokalen Vereinigungen Programme durch, die in der Bevölkerung verankert sind und einen sozialen Mehrwert schaffen. Die ins lokale Gefüge eingebettete Hilfe stärkt die individuellen Fähigkeiten und Entwick­lungsmöglichkeiten der Begünstigten hin zur Selbsthilfe.

Beispiele von konkreten Massnahmen

  • Betreuung: Zwei SOS-Kinderdörfer bieten Kindern und Jugendlichen ein behütetes Zuhause und begleiten sie auf ihrem Weg ins Erwachsenenalter. SOS-Kinderdorf-Müt­ter übernehmen die „soziale Elternschaft“ in der Erzie­hung und Pflege der ihnen anvertrauten Kinder.
  • Prävention: Dieses Programm hilft besonders benachteiligten Familien. Viele dieser Familien sind durch HIV/Aids in Armut geraten: Witwen mit mehreren Kindern, Geschwisterfamilien oder Grosseltern, die für ihre verwaisten Enkelkinder sorgen. Ziel des Familienstärkungsprogramms ist es, dass Kinder in ihren Familien bleiben können und ihr Überleben sowie eine positive Entwicklung gesichert werden.
  • Bildung: Eine „Bildungsoffensive“ richtet sich an Schüler und Schülerinnen gleichermassen wie an El­tern, Lehrer und politische Entscheidungsträger, um die Einschulungsquote zu erhöhen und die Abbruchsrate zu verringern.
  • Gesundheit: In der stark von Aids geprägten Region wird Aufklärungsarbeit geleistet und traditionelle Heiler in Erster-Hilfe geschult. Mit mobilen Kliniken wird der medizinischen Unterversorgung der Region entgegenwirkt.